Sonntag, 29.05.2016 – 17 Uhr
16.15 – Konzerteinführung Auftakt

Tschaikowsky-Saal Hamburg

ensemble acht
„Lichter und Schatten“

Werke von Tim Steinke – Nachtwachen (UA)
und Franz Schubert – Oktett F-Dur op.posth.166, D 803

Der Komponist: Tim Steinke
Dr. Tim Steinke (*1980) studierte an der Hamburger Musikhochschule Komposition und Musiktheorie (bei Prof. Dr. Wolfgang-Andreas Schultz und Dr. Peter Sabbagh).
Darüber hinaus absolvierte er ein Studium der Musikwissenschaften an der Universität Hamburg. Thema seiner Dissertation: „Nach Wagner: Formale Strategien im europäischen Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts“. Ergänzende Studien (u.a. in Philosophie) führten in an die Universität Oldenburg. Seit seinem Abschluss im Aufbaustudium Komposition/Musiktheorie im Jahre 2009 arbeitet Steinke in Hamburg. Neben seiner kompositorischen Tätigkeit ist er als Dozent an diversen Instituten tätig (Johannes Brahms-Konservatorium, Universität Hamburg, Bucerius Law School u.a.).

Tim Steinke über seine Komposition:
„Die „Nachtwachen“ von Bonaventura, 1804 erschienen, werden als Schlüsselroman der Frühromantik angesehen. Das Werk gliedert sich in 16 Episoden, die als Nachtwachen bezeichnet werden und in der sich der Protagonist der Handlung vielfältige Gedanken zur Sinnlosigkeit des Daseins, der Wissenschaft, der Religion und der Kunst macht. Hierbei wechseln stets unterschiedliche Textformen miteinander ab (Gedicht, Briefwechsel, Rede, Bildbeschreibung, Theaterstück), wodurch eine durchgehende Erzählstruktur ständig durchbrochen wird.
Hauptfigur des Romans ist ein Nachtwächter, der auf seinen nächtlichen Streifzügen auf unterschiedliche Gestalten, Gespenster, Dämonen etc. trifft. Hierbei werden auch Motive wie Teufelspakt, Mord und Eifersucht von Bonaventura aufgegriffen.
Der gesamte Roman gehört somit durch seine düstere Atmosphäre, den grotesken Überzeichnungen und seinen nihilistischen Tendenzen, der so genannten schwarzen Romantik an.
Mein Oktett greift fünf Episoden dieses Romans auf. Begreiflicherweise geht es mir nicht darum, die Handlung der Episoden detailliert in Noten zu übertragen. Die Bezeichnungen der Sätze dürfen nicht als programmatische Festlegungen verstanden werden, sondern als poetische Fingerzeige für den Spieler wie für den Hörer zur Verdeutlichung der musikalischen Charaktere.
Das Werk unterteilt sich in fünf Sätze (Eingang – „Die Nachtstunde schlug; …“; Das Leben eines Wahnsinnigen als Marionettentheater; Die Winternacht – Der Traum der Liebe; Die Brüder; Epilog – „Drüben auf dem Grabe steht noch der Geisterseher …“). Verbindendes Element aller Sätze ist das Signal des Nachtwächters, welches zu Beginn des ersten Satzes vom Horn geblasen wird.“ Dauer: ca. 40 Minuten.“

Tschaikowsky-Saal Hamburg
Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg, U-Messehallen

Preise: 15,- € (10,- € erm. für Schüler/Studenten) zzgl. Systemgebühr
Vorverkauf: Konzertkasse Gerdes und an allen bekannten Vorverkaufstellen

www.tschaikowsky-saal.de

13.11.2015, 18.00 Uhr
Staatsoper Hamburg – Opera Stabile
After Work

Mit anderer Stimme …
Singend spielen und sprechend singen

Gabriele Rossmanith – Sopran
Christian Seibold – Klarinette
Stefan Schäfer – Moderation

Werke von R. Vaughan-Williams, G. Jacob, I. Strawinski und St. Schäfer (UA)

Zu allen Zeiten wurde versucht, den Geheimnissen der menschlichen Stimme durch Nachahmung auf die Spur zu kommen – mit je nach Zeitgeschmack und verfügbaren Instrumenten ganz anderen Ergebnissen. Hören Sie heute Klarinette und Sopran im Zwiegespräch miteinander. Wer von beiden hat bei Werken von Brahms, Strawinski und Vaughan-Williams wohl das Sagen? Ein Entweder-Oder gibt es nicht, so dicht liegen die Klangfarben beieinander. Da sollten Sie sich schon ein eigenes Bild machen und zur Saisoneröffnung bei uns vorbeikommen.

www.staatsoper-hamburg.de

17.02.2016, 20 Uhr

Musik 21 im NDR
Hannover, Kleiner Sendesaal des NDR, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22

Deutsche Moderne mit dem Ensemble Oktoplus

Selten oder bisher noch nie in Niedersachsen zu hörende Klassiker der Moderne stehen neben Erst- und Uraufführungen bekannter junger Komponistinnen und Komponisten auf dem Programm von Musik 21 im NDR.

Mit auf dem Programm zwei Werke, die im Auftrag des Vereins kammermusik heute e.V. entstanden sind, und zwar "Vagabondage" für Oktett und "Lockgesang" für Fagott und Streichtrio von JAN MÜLLER-WIELAND.

Weitere Werke von D. Glanert, V.D.Kirchner und J. Widmann.

www.ndr.de

Samstag, 6. September 2014, 18.00 Uhr
Sonntag, 7. September 2014, 16.00 Uhr
Medienbunker | Feldstraße 66 | 20359 Hamburg | 4. Stock
– in Zusammenarbeit mit Bunkerrauschen –

ear for EAR

Cage Ensemble Hamburg:
Ilse-Christine Otto, Sopran | Mark Bruce, Bass | Henning Lucius, Klavier

Kompositionen von John Cage

Wie hängen Natur und Kultur, Leben, Arbeit und Kunst miteinander zusammen? An so einer Frage arbeiten sich manche gerne ein Leben lang ab. John Cage, der Philosoph unter den Komponisten des 20. Jahrhunderts und leidenschaftlicher Pilzsammler, hat mit seiner Musik bleibende Antworten gegeben. In seinen Werken für Stimme u.a. auf Texte von Gertrude Stein und James Joyce erklingt eine sich ständig wandelnde Welt voller Überraschungen, unerwarteten Augenblicken, Schönheit und Entzücken.

Konzert und CD-Präsentation

Freitag, 7. November 2014, 19.00 Uhr
Bergedorfer Schloss | Bergedorfer Schloßstraße 4 | 21029 Hamburg

Hamburger Komponisten

Christiane Behn, Klavier

Kompositionen von C.P.E. Bach, H. Behn, J. Harneit (UA) und J. Brahms

Vortrag von Helmuth Sturmhoebel über Edvard Munch in Bergedorf.

Ernst Rose, Erbauer der Villa neben dem Bergedorfer Rathaus war nicht nur sehr eng befreundet mit seinem Nachbarn Hermann Messtorff. Beide korrespondierten auch mit dem norwegischen Maler Edvard Munch. Rose kaufte mehrere Bilder von ihm, die er später der Hamburger Kunsthalle stiftete.

Zu dem Freundeskreis von Ernst Rose und Hermann Messtorff gehörte auch Hermann Behn, dessen Klaviersonate op.6 ebenso zur Aufführung gelangt wie der neue Klavierzyklus „Weite“ des Hamburger Komponisten Johannes Harneit (*1963).

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für Bergedorf

Karten:
18.00 Euro

Vorverkauf:
Bergedorfer Schloss | Bergedorfer Schloßstraße 4 | 21029 Hamburg
S-Bahn Bergedorf
Di. – So. 11.00 – 17.00 Uhr
Tel.: 040 42891-2509
Email: vorverkauf-schloss@t-online.de

Samstag, 17. Januar 2015, 18.00 Uhr
Sonntag, 18. Januar 2015, 16.00 Uhr
Medienbunker | Feldstraße 66 | 20359 Hamburg | 4. Stock
– in Zusammenarbeit mit Bunkerrauschen –

Wandern, wandern, immer weiter …

Christiane Behn, Klavier

Kompositionen von Franz Schubert und Ludwig van Beethoven

Wien 1822: Schubert umkreist noch das irdische Leben und Beethoven bereits die letzten Dinge. Der eine schreibt mit fünfundzwanzig seine Wanderer-Fantasie op. 15, ein Suchbild des verborgenen Glücks. Der andere fragt danach nicht mehr und stößt mit seiner letzten Klaviersonate op. 111 die Tür zu einer neuen Welt auf. »Es klingt wie Jazz, es klingt wie Bach, ist es etwa Zukunftsmusik?« fragt man sich selbst wie im Traum. Auf der ewigen Suche nach dem Woher und Wohin hatten beide Komponisten große Wanderstiefel an. Kommen Sie mit!

Samstag, 21. Februar 2015, 18.00 Uhr
Sonntag, 22. Februar 2015, 16.00 Uhr
Medienbunker | Feldstraße 66 | 20359 Hamburg | 4. Stock
– in Zusammenarbeit mit Bunkerrauschen –

Oberhalb der Erde

Gabriele Rossmanith, Sopran | Ensemble Acht

Kompositionen von Ottorino Respighi, George Onslow und Stefan Schäfer

Mit freundlicher Unterstützung von Palazzetto Bru Zane und dem deutsch-französischen Kulturfestival Arabesques.

1901 liegt Verdi auf dem Totenbett und ganz Italien ihm zu Füßen. Ganz Italien — bis auf ein paar junge Komponisten, die gegen die Übermacht der Oper anschreiben. Unter ihnen befindet sich Ottorino Respighi; er besinnt sich lieber auf ältere Vorbilder, will klare Poesie statt modischem Verismo und nennt sein Lyrisches Poemetto für Sopran und Streichquartett ganz impressionistisch »Der Sonnenuntergang«. Man darf gespannt sein, wie sich der französische Klassiker Onslow und Stefan Schäfers »Mondgesänge« dazu ausnehmen, himmlischen Gesang eingeschlossen.

Samstag, 20. Juni 2015, 18.00 Uhr
Sonntag, 21. Juni 2015, 16.00 Uhr
Medienbunker | Feldstraße 66 | 20359 Hamburg | 4. Stock
– in Zusammenarbeit mit Bunkerrauschen –

Aus Lust am Zählen

Stefan Schäfer, Kontrabass | Christian Seibold, Klarinette

Werke von Tom Johnson und Stefan Schäfer

Freitag, 25. Oktober 2013, 19.30 Uhr
Hamburger Konservatorium – Saal

Stefan Schäfer and friends

Mitglieder des Ensemble Acht, Solisten der Philharmoniker Hamburg und Kammersängerin Gabriele Rossmanith (Hamburgische Staatsoper) präsentieren Werke von Stefan Schäfer anlässlich dessen 50. Geburtstages.

Programm:

Es war einmal
Lieder nach Texten von Daniil Charms
für Sopran, Flöte, Kontrabass und Schlagzeug (2001/02)

Soltane (2006/07)
für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

Nordisch Nobel (2011/12)
für Horn, zwei Violinen, Viola und Violoncello

Herren (2010/11)
Lieder nach Texten von Ror Wolf
für Sopran, Flöte, Violoncello und Klavier

Owl (2002/03)
für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier

Mitwirkende:
Gabriele Rossmanith – Sopran
Björn Westlund – Flöte
Christoph Moinian – Horn
Frank Polter - Schlagzeug
Annette Schäfer – Violine
Martin Schäfer – Violine
Thomas Rühl – Viola
Ingo Zander – Violoncello
Stefan Schäfer – Kontrabass
Christiane Behn – Klavier

Aufführungsort:
Hamburger Konservatorium
Sülldorfer Landstraße 196
22589 Hamburg

Karten: 15,– € / 10,– € (erm. Schüler/Studenten)
telefonische Vorbestellung: 040 – 870 877 – 0
oder per E-Mail: konzertinfo@kammermusik-heute.de
und an der Abendkasse

www.bassist-composer.de

Samstag, 01. Februar 2014, 20.00 Uhr
Laeiszhalle Hamburg, Kleiner Saal

Romantisme et Utopie 2

Ensemble arabesques
Elena Graf - Violine

(in Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Kulturfestival Arabesques)

Das Konzert wurde mitgeschnitten und am 2. Februar 2014 auf Deutschlandfunk gesendet.

Programm:
Johannes Brahms, Serenade Nr.1 D-Dur op.11
George Onslow, Nonett C-Dur op. 77

Aufführungsort:
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg

Karten: 28,– € / 22,– € / 12,–€ (erm. Schüler/Studenten)
Kartenvorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040–440298)
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen


Samstag, 24. Mai 2014, 18.00 Uhr
Sonntag, 25. Mai 2014, 16.00 Uhr
Medienbunker, Hamburg

Wen die Muse geküsst …

Trio Chaminade

spielt Werke von Clara Schumann, Amy Beach, Cécile Chaminade, Lili Boulanger, Camille van Lunen (UA)

In der reizvollen Besetzung Sopran, Violine und Klavier gründeten im Jahre 2008 drei musikalische Freundinnen aus Koblenz, Hamburg und Düsseldorf das Trio Chaminade. Ausgehend von den Werken der Namensgeberin Cécile Chaminade spezialisierte sich das Ensemble auf Liedkompositionen mit Violine. In ihrem Programm bilden ausgewählte und selten gehörte Werke komponierender Frauen einen Schwerpunkt. Dazu zählen die Komponistinnen Clara Schumann, Lili Boulanger oder Amy Beach.

Mitwirkende:
Juliane Berg – Sopran
Annette Schäfer – Violine
Elke Schäfer-Ludin – Klavier

in Zusammenarbeit mit Weisser Rausch, Medienbunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg
bunkerrauschen.de

Aufführungsort:
Medienbunker

Feldstraße 66, 4.Stock
20359 Hamburg
U3 und Metrobus 3: Haltestelle Feldstraße
(Parkplätze gegen Gebühr vorhanden).

Karten: Begrenztes Platzangebot.
Karten zu € 22,00 (erm. € 11,00), KON- Studierende € 5,00
Kartenreservierung auf bunkerrauschen.de
und telefonisch unter 040 – 23 51 74 45.
Abholung und Restkarten an der Tages- bzw. Abendkasse.

www.bunkerrauschen.de

2./3. November 2012

Lockgesang
ensemble acht

Musik für Fagott und Violine, Viola und Violoncello
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, François Devienne, Jan Müller-Wieland (Uraufführung) u.a.

Zur Saisoneröffnung präsentiert das Ensemble Acht diesmal in besonderer Weise das „Instrument des Jahres“, das Fagott. Christian Kunert, aktueller ARD-Preisträger und Publikumspreisträger, zeigt zusammen mit seinen Freunden vom Ensemble Acht das reiche Spektrum der Kammermusik mit Fagott von der Klassik bis zur Moderne. Neben dem berühmten Fagottquartett von François Devienne erklingt die selten zu hörende Sonate für Fagott und Violoncello von Wolfgang Amadeus Mozart. Ungarische Klangfarben, Temperament und Virtuosität zeigt Christian Kunert dann im „Andante und Rondo ungarese“ von Carl Maria von Weber.
Für das Ensemble Acht hat Jan Müller-Wieland, der Composer-in-Residence des Vereins kammermusik heute e.V. der Saison 2012/13 eigens ein Fagottquartett komponiert: Lockgesang. Auf eine besondere Uraufführung darf man gespannt sein.

Ausführende:
Mitglieder des Ensemble Acht
Christian Kunert - Fagott
Annette Schäfer, Violine
Thomas Rühl, Viola
Ingo Zander, Violoncello

www.ensemble-acht.de

18./19. Januar 2013

Images
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Harfe, Violine, Viola und Violoncello

Werke von Jacques Ibert, Marcel Tournier, Jean Françaix, Jan Müller-Wieland u.a.

Zum Jahresbeginn präsentiert das Ensemble Obligat Hamburg in der akustisch und optisch traumhaften und brillanten Quintett-Besetzung mit Flöte, Harfe und Streichtrio ein vielfarbiges Konzertprogramm mit musikalischen Bildern voller Klangreichtum und Emotionalität aus dem französischen Impressionismus.
Dabei kommen impressionistische Klangfarbenfetischisten wie Marcel Tournier und seiner Suite mit den Satzbezeichnungen: soir – danse – lied – féte, Gabriel Pierné „Voyages au Pays du Tendre – Reise ins Land der Zärtlichkeit“, Jacques Iberts Trio für Violine, Violoncello und Harfe mit ihren pittoresken Kompositionen zum Klingen im länderübergreifenden Kontext mit der pastoral anmutenden Sonate für Flöte, Harfe und Streichtrio von Jan Müller-Wieland, dem Composer-in-Residence des Vereins Kammermusik heute e.V. der Saison 2012/13.
Das höchst virtuose 2. Quintett von Jean Françaix rundet den Abend mit viel musikalischem Wortwitz, abendlicher Stimmung und spritzig-rasanten Sätzen ab.

Ausführende:
Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg:
Imme-Jeanne Klett, Flöte
Andreas Mildner, Harfe
Anette Behr-König, Violine
Boris Faust, Viola
Clemens Malich, Violoncello

www.ensemble-obligat.de

1./2. März 2013

Vagabondage
ensemble acht

Musik für Bläser und Streicher
Werke von Franz Schubert, Dieter Einfeldt (Uraufführung) und
Jan Müller-Wieland u.a.

Konzerteinführung als „Auftakt“ jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn

Zu einer musikalischen Reise besonderer Art lädt das Ensemble Acht seine Zuhörer in den Weißen Saal des Jenisch Hauses ein: „Vagabondage“ lautet der Titel des Oktetts, das Jan Müller-Wieland (*1966), der Composer-in-Residence des Vereins kammermusik heute e.V. bereits im Jahre 2000 für das Ensemble geschrieben hat. Eine Art moderne Wandererfantasie wird dabei dem großartigen Oktett von Franz Schubert gegenübergestellt. Dieses opulente Werk mit blühenden Klangbildern und feinem Wechselspiel zwischen Licht und Schatten ist Maßstab und Wegweiser für die gesamte Oktettliteratur.
Schuberts Oktett hat das Ensemble Acht über zwanzig Jahre auf seiner musikalischen Reise begleitet und geprägt. Es erklingt jetzt zum ersten Mal im Jenisch Haus.
Abgerundet wird das Programm durch die Uraufführung „Abgesang“ des Hamburger Komponisten Dieter Einfeldt (*1935). Darin fügt er den Erinnerungen an Johannes Brahms, die bereits in den Konzerten des Projektes Brahms-Reflexionen erklungen sind, Erinnerungen an den Tristan-Akkord von Richard Wagner hinzu.

Ausführende:
Mitglieder des ensemble acht

Guido Schäfer, Klarinette
Christian Kunert, Fagott
Christoph Moinian, Horn
Annette Schäfer,
Hedda Steinhardt, Violinen
Esther Przybylski, Viola
Ingo Zander, Violoncello
Stefan Schäfer, Kontrabass

www.ensemble-acht.de

5./6. April 2013

Notturno
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Violine, Viola und Violoncello

Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Yijie Wang (Uraufführung) u.a.

Unter dem Motto „Notturno“ konzertieren Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg mit Schwerpunkt auf Werken für Streichtrio an diesen Konzertabenden mit einem der Kernwerke für Violine, Viola und Violoncello, der Serenade D-Dur op. 8 von Ludwig van Beethoven voll individueller Virtuosität und ausgereiftem Klangfarbenspiel.
Mit den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung des russischen Violinisten Dimitri Sitkovetsky erklingt eine weitere Abendmusik für Streichtrio, die – so die viel zitierte Anekdote, nach der Johann Gottlieb Goldberg die Variationen seinem an Schlaflosigkeit leidenden Dienstherren vorspielen sollte – mit ihrer Umsetzung mit Gerard Caussé und Mischa Maiski im Jahre 1984 zu internationalem Durchbruch in dieser Besetzung kam.
Umrahmt werden diese Werke von Flötenquartetten – die bereits in jungen Jahren sehr erfolgreiche chinesische Komponistin Yijie Wang (* 1983) lässt gespannt sein auf ihr Werk „Traumtänzer“ für Flöte, Violine, Viola und Violoncello, das an diesen Abenden zur Uraufführung gelangt.

Ausführende:
Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg:
Imme-Jeanne Klett, Flöte
Anette Behr-König, Violine
Boris Faust, Viola
Clemens Malich, Violoncello

www.ensemble-obligat.de

10./11. Mai 2013

Zweiter Mond
Joachim Quartett Berlin

Werke von Ludwig van Beethoven und Jan Müller-Wieland

Mit dem im Jahre 2011 gegründeten Joachim Quartett Berlin betritt ein außergewöhnlich hochkarätig besetztes Ensemble die Konzertpodien. Die Musiker des Joachim Quartett Berlin sind Preisträger großer internationaler Wettbewerbe wie des Tschaikowsky-Wettbewerbs oder das ARD-Wettbewerbs und konzertieren als Solisten mit bedeutenden Orchester und Kammermusikpartnern. Daneben unterrichten sie als Professoren an der UdK Berlin, der Nachfolgeinstitution der von Joseph Joachim 1869 ins Leben gerufenen Berliner Hochschule für Musik. Mit der Gründung des Joachim Quartett Berlin setzen die Musiker die große Tradition der von Joseph Joachim mit seinen Professorenkollegen Halir, Wirth und Hausmann initiierten Quartettabende fort. Joachim engagierte sich nachhaltig für Werke zeitgenössischer Komponisten. Heute stellt das Ensemble einem Klassiker des Repertoires als Hamburger Erstaufführung das neue Streichquartett von Jan Müller-Wieland gegenüber.


Joachim Quartett Berlin:

Viviane Hagner, Violine
Laticia Honda-Rosenberg, Violine
Hartmut Rohde, Viola
Jens-Peter Maintz, Violoncello

7./8. Juni 2013

Von Einstmals und Heute
Stefan Schäfer

Ein literarisches Konzertprogramm
mit Gedichtvertonungen von und mit Stefan Schäfer, Kontrabass

Im Mittelpunkt dieses Programms steht ein Musiker mit seinem Instrument.
Stefan Schäfer, Solobassist der Philharmoniker Hamburg, präsentiert hier eigene Vertonungen von Gedichten weltberühmter Autoren. Die Themen der Gedichte von Joachim Ringelnatz Heinrich Seidel, Ror Wolf u.a. sind vielfältig – mal heiter, mal ernst - kurz gesagt: Sie sind aus dem Leben gegriffen!
Wenn Schäfer rezitiert, zaubert er gleichzeitig auf seinem Instrument Stimmungen, die illustrieren, kommentieren oder überraschende Akzente setzen. Aus der Begegnung von Sprecher und Spieler entsteht aber immer ein ungewöhnliches und intensives Vergnügen voller Spielwitz und Ideenreichtum. In launigen Moderationen plaudert Schäfer zwischendrin aus dem Nähkästchen und gestattet Einblicke in den Beziehungsalltag mit seinem Kontrabass, der - wie wir spätestens seit dem Erfolgsstück von Patrick Süskind wissen - nicht ohne Tücken ist.


Texte von J. Ringelnatz, H.Seidel, R. Wolf u.a.

www.bassist-composer.de

14./15. Oktober 2011

Soirée Galante
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte und Harfe
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gabriel Fauré, Adrian Sieber (Uraufführung) u.a.

Flöte und Harfe - zwei Instrumente, denen bereits in der griechischen Mythologie magische Kräfte zugesprochen wurden und die beide zu den ältesten Instrumenten der Menschheit zählen. Diese wahrhaft königliche Instrumentenkombination bietet eine Fülle von besonderen klanglichen Möglichkeiten - gleichzeitig kontrastierend und verschmelzend.

In dieser reizvollen und höchst ästhetischen Klangkombination erklingen unter dem Motto „Soirée Galante“ zur Saisoneröffnung der Kammerkonzerte im Weißen Saal des Jenisch Hauses zunächst Johann Sebastian Bachs Sonate in g-Moll BWV 1020 und die Sonate KV 293a von Wolfgang Amadeus Mozart, in deren Anlehnung der junge Komponist Adrian Sieber (*1975) sein erstes Werk für Flöte und Harfe komponierte und das an diesen Abenden zur Uraufführung gelangt. Gabriel Faurés Fantaisie op. 79 für Flöte und Harfe und Maurice Ravels Piéce en forme de Habanera sind in ihrer nuancenreichen Klangvielfalt ebenso zu hören wie Marcel Tourniers impressionistische Sonatine op. 30 für Harfe solo, gleichsam eine Hommage an Maurice Ravel.

Virtuos-temperamentvoller und gleichsam sinnlicher Abschluss des Konzertabends werden die Histoire du Tango von Astor Piazzolla sein.

Ausführende:
Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg
Imme-Jeanne Klett, Flöte
Andreas Mildner, Harfe

www.ensemble-obligat.de

2./3. Dezember 2011

Lichtgestalten
ensemble acht

Musik für Klarinette und Streicher
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms und Leo Eylar

Das ensemble acht präsentiert im Weißen Saal des Jenisch Hauses herausragende Kostbarkeiten der Kammermusikliteratur für Klarinette und Streichquartett.

Mit den Quintetten von W.A. Mozart und J. Brahms erklingen die berühmtesten Werke für diese Besetzung: Mozart besticht durch strahlende Helligkeit und Konzertieren in klassischer Manier - in Brahms´ altersweißen Spätwerk leuchtet die Klarinette über dem warmen, dunklen Streicherklang.

Ergänzt wird das Programm durch das Streichquartett Nr.1 des amerikanischen Komponisten Leo Eylar. Mit ihm verbindet das ensemble acht eine seit vielen Jahren bestehende enge künstlerische Zusammenarbeit. So hat das Ensemble bereits mehrere seiner farbenreichen und dynamischen Werke zur Aufführung gebracht.

Ausführende:
Mitglieder des Ensemble Acht
Guido Schäfer, Klarinette
Annette Schäfer, Violine
Monia Rizkallah, Violine
Thomas Rühl, Viola
Ingo Zander, Violoncello

www.ensemble-acht.de

20./21. Januar 2012

music for my cello
Solo-Rezital Julius Berger, Violoncello

Werke von Johann Sebastian Bach, Sofia Gubaidulina, Mikis Theodorakis u.a.

„Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit dem Kosmos der Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian BACH. Seit ihrer Wiederentdeckung durch Pablo Casals sind sie Ausgangspunkt für die zahllosen Werke für Violoncello solo im 20. Und 21. Jahrhundert.

Mit Sofia GUBAIDULINA verbindet mich eine nun schon über zwei Jahrzehnte währende Freundschaft. Der polnische Komponist Krzysztof MEYER trat erst im Jahr 2006 in mein Leben. Schon im Jahr 2007 entstand die mir gewidmete Solosonate op. 109, die ich in Berlin uraufführte und seither mit großem Erfolg spiele. – Mikis THEODORAKIS traf ich Ende 2007 in seinem Haus in Athen. Spontan spielte ich am Abend auf seiner Dachterrasse zu Füßen der Akropolis Bach und eine seiner Melodien. Mikis weinte, seither sind wir Freunde.

So schließt sich der Kreis aller Werke des heutigen Abends in meinem Cello, in meinem Herzen, in der Hoffnung, die innere Botschaft „von Herz zu Herz“ (Beethoven) sprechen lassen zu können.“ Julius Berger

Auftakt – Einführungsveranstaltung eine Stunde vor Konzertbeginn.

www.juliusberger.de

30./31. März 2012

harp as orchestra
Solo-Rezital Maria Graf, Harfe

Werke von Louis Spohr, Elias Parish-Alvars, Esteban Benzecry u.a.

Ein Konzert der Extra-Klasse erwartet die Hörer dieser beiden Abende der Kammerkonzerte im Weißen Saal des Jenisch Hauses: Maria Graf, international renommierte Grand Dame der Harfen-Solistinnen weltweit, vereint in ihrem Programm „harp as orchestra“ auf ihrem Instrument die fulminante Welt der Oper und lässt gleichsam ein ganzes Orchester auf der Harfe erklingen.

Zu hören sind u.a. neben Louis Spohrs Fantasie op. 35 Michael Glinkas Variationen über ein Thema aus Mozart's „Don Giovanni“, Elias Parish Alvars Introduktion und Variationen aus Bellinis Oper „Norma“, Friedrich Smetanas Symphonische Dichtung Die Moldau und Ekaterina Adolfovna, Walter-Kühnes Fantaisie über ein Thema aus der Oper „Eugen Onegin“ , sowie das zeitgenössische Werk „Alwa“ für Harfe solo des argentinischen Komponisten Esteban Benzecry (* 1970).

Maria Graf konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache und als Solo-Harfenistin der Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan. Sie ist Professorin für Harfe an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Auftakt – Einführungsveranstaltung eine Stunde vor Konzertbeginn.

www.hfm-berlin.de/Maria_Graf.html

27. April 2012 /
28. April 2012 (15.30 Uhr !)

Brahms-Reflexionen
ensemble acht

Musik für Bläser und Streicher
Acht Uraufführungen Hamburger Komponisten

In Annäherung an das Thema von Johannes Brahms aus dem vierten Satz der 1.Sinfonie – bekannt als Erkennungsmelodie des „Hamburg Journals“ des Fernsehsenders N 3 – haben acht Hamburger Komponisten im Auftrag des Vereins kammermusik heute e.V. für das ensemble acht komponiert.

Die neuen Kompositionen dauern jeweils fünf bis acht Minuten. Bei der Auswahl der Komponisten wurde eine große stilistische Vielfalt angestrebt.

Es erklingen Kompositionen von Dieter Einfeldt, Arun dev Gauri, Peter Michael Hamel, Thomas Jahn, René Mense, Ruta Paidere, Stephan Peiffer und Stefan Schäfer.

Ausführende:
Guido Schäfer, Klarinette
Christian Kunert, Fagott
Christoph Moinian, Horn
Annette Schäfer, Violine
Esther Przybylski, Viola
Ingo Zander, Violoncello
Stefan Schäfer, Kontrabass

Auftakt – Einführungsveranstaltung eine Stunde vor Konzertbeginn.

www.ensemble-acht.de

15./16. Juni 2012

Bilder und Zeiten
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Violoncello und Cembalo
Werke von Johann Sebastian Bach, Bohuslav Martinu, Wolfgang-Andreas Schultz u.a.

Zum klangvollen Saison-Finale laden Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg zum Saisonfinale der Kammerkonzerte im Weißen Saal des Jenisch Hauses herzlich ein:

In der abwechslungsreichen, vielfarbigen und reizvollen Besetzung mit Flöte, Violine, Viola, Violoncello und Cembalo führt das Programm von Preußen-König Friedrich dem Großen mit seinem virtuosen Flötenkonzert C-Dur zu Johann Sebastian Bachs Triosonate aus dem „Musikalischen Opfer“ BWV 1079, für das Friedrich der Große das werkdurchziehende königliche Thema stellte.

Wolfgang Andreas Schultz (*1948) Flötenquartett „Bilder auf dem Grund des Sees“ entführt in seiner Hamburger Erstaufführung den Hörer zu meditativen, später expressiven inneren Bildern; Bohuslav Martinus Streichtrio und Peeter Vähis „Ansichten aus dem alten Reval“ für Flöte, Violine, Viola, Violoncello und Cembalo bereichern schließlich den Konzertabend mit reichhaltigen Klanggemälden aus drei Jahrhunderten.

Ausführende:
Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg:
Imme-Jeanne Klett, Flöte
Anette Behr-König, Violine
Boris Faust, Viola
Clemens Malich, Violoncello
Anke Dennert, Cembalo

Auftakt – Einführungsveranstaltung eine Stunde vor Konzertbeginn.

www.ensemble-obligat.de

24./25. September 2010

Die Glieder der Kette
ensemble acht

Kammermusik für Streichtrio und Harmonium
von Franz Schubert, Antonin Dvorak, Stefan Schäfer u.a.

Zur Saisoneröffnung der Kammerkonzerte im Weißen Saal des Jenisch Hauses spielt das ensemble acht und rückt dabei mit dem Harmonium ein ebenso reizvolles wie selten zu hörendes Instrument in den Mittelpunkt.

Die berühmten Bagatellen von Antonin Dvorak für Streichtrio und Harmonium und das 2005 in der selben Besetzung entstandene Werk „Die Glieder der Kette“ von Stefan Schäfer werden eingerahmt von den berühmten Streichtrios D 471 und D 581 von Franz Schubert, sowie dem 1905 komponierten Intermezzo des Ungarn Zoltan Kodaly.

Ausführende:
Annette Schäfer, Violine, Esther Przybylski, Viola, Ingo Zander, Violoncello, Eberhard Hasenfratz, Harmonium

www.ensemble-acht.de

5./6. November 2010

Frankreich und Mozart
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Harfe und Streichquartett
von Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel, Albert Roussel u.a.

Mit einem Konzertprogramm der besonderen und ästhetisch-klangprächtigen Besetzungen begeht das Ensemble Obligat Hamburg in den diesjährigen Herbstkonzerten der Kammerkonzerte im Weißen Saal des Jenisch Hauses sein 15jähriges Jubiläum.

Zwei Werke Wolfgang Amadeus Mozarts – seine Sonate KV 14 für Flöte und Harfe aus frühester Kindheit, sowie sein Adagio und Rondo KV 617 für Harfe, Flöte und Streichtrio als letztes Werk seiner Kammermusik, geprägt von Reife und Klarheit – bringen zwei Raritäten ins Rampenlicht, die Mozarts Anfang und Ende seiner kammermusikalischen Schaffenszeit dokumentieren.

Sie rahmen die drei Hauptwerke des Abends aus dem französischen Impressionismus ein: Claude Debussys Danse sacrée et Danse profane für Harfe und Streichquartett, zwei altertümlich anmutende Tänze, in der die Harfe solistisch zur Geltung kommt; Albert Roussels heiter-verspieltes Trio op. 40 für Flöte, Viola und Violoncello voll Virtuosität und klanglicher Kunstgriffe, sowie das Streichquartett F-Dur von Maurice Ravel – eine Komposition voll hochentwickeltem Klangsinn, lyrischer Zartheit und brillanter Raffinesse.

Die Ausführenden sind SolistInnen renommierter Orchester sowie Professorinnen und Professoren der Hochschule für Musik und Theater Hamburg:
Imme-Jeanne Klett, Flöte, Danielle Riegel, Harfe, Anette Behr-König, Violine, Daria Pujanek, Violine, Boris Faust, Viola, Clemens Malich, Violoncello

www.ensemble-obligat.de

21./22. Januar 2011

Johann Sebastian Bach
Isabelle Faust

Suiten und Partiten für Violine solo

Beim Bachhören wird das Äußere der Musik, der Klang zur Nichtigkeit,
er ist nur noch Gefäß für das Wichtigere
(nach Paul Hindemith)

Johann Sebastian Bachs Zyklus von je drei Sonaten und Partiten für Violine solo stellt unzweifelbar einen Gipfelpunkt der abendländischen Violinmusik dar. Sowohl in spiel- als auch in kompositorischer Hinsicht setzen diese Werke neue Maßstäbe, die über die Zeiten hinweg nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.

Mit Isabelle Faust gastiert an diesen Abenden eine der weltweit etabliertesten Geigerinnen der heutigen Zeit im Jenisch Haus – sie tritt als Konzertsolistin in der ganzen Welt mit den berühmtesten Orchestern auf: Berliner Philharmoniker, Orchestre de Paris, Boston Symphonie Orchestra, BBC-Orchestern und Mahler Chamber Orchestra unter Leitung von Claudio Abbado, Giovanni Antonini, Daniel Harding, Marek Janowski, Mariss Jansons u.v.a.

Als Kammermusikerin spielte sie mehrere CDs ein, die von der internationalen Presse gefeiert werden (Diapason d’Or, Choc de Classica, Gramophone Award).

Zu hören sind am Freitag, 21. Januar 2010 die Sonaten und Partita g-Moll, h-Moll und a-Moll BWV 1001 – 1003, am Samstag, 22. Januar 2010 die Partiten und Sonate d-Moll, C-Dur und E-Dur BWV 1004 – 1006.

25./26. Februar 2011

Le Group des Six
Trio d’Anches, Hamburg

Werke von Francis Poulenc, Darius Milhaud, Henri Tomasi u.a.

„Schluss mit den Wolken und Wellen, mit Nachtparfum und Nixen. Was wir brauchen ist eine Musik für die Erde, eine Alltagsmusik!“ Mit dieser Überzeugung machte 1919 die Group des six auf sich aufmerksam. Ihr musikalischer Gegenentwurf zur romantisch- impressionistischen Epoche zeigt sich in der Hinwendung zu überschaubaren Formen und der Entwicklung einer Musiksprache, die Witz, Ironie und Tiefgang vereint.

Das Trio d’Anches, Hamburg, präsentiert und moderiert Werke von Francis Poulenc, Darius Milhaud und George Auric und anderen.

Eine unterhaltsame und aufschlussreiche musikalische Zeitreise in die 1920er Jahre.

Ausführende:
Nicolas Thiebaud, Oboe, Rupert Wachter, Klarinette, Christian Kunert, Fagott

www.rupertwachter.de

15./16. April 2011

Und in die Neue Welt …
ensemble acht

Kammermusik für Streicher und Bläser
von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonin Dvorak, Jobst Liebrecht (Uraufführung) u.a.

In seinem zweiten Konzert der Saison präsentiert das ensemble acht ein Programm in Oktettbesetzung. Im Mittelpunkt des Konzertes steht eine besondere Premiere. Im Auftrag des Vereins kammermusik heute e.V. hat der in Hamburg geborene Komponist Jobst Liebrecht ein Oktett komponiert. In der neuen Komposition hat sich Liebrecht von einem Gedicht der amerikanischen Dichterin Emily Dickinson inspirieren lassen. Der Titel amherst chambers bezieht sich auf den Wohnort der amerikanischen Dichterin.

Fast eine Uraufführung erlebt Ferdinand Thieriot. Denn mit seinem d-moll Oktett holt das ensemble acht erneut ein Werk des zu Unrecht vergessenen Hamburger Romantikers zurück in den Konzertsaal.

Als Ouverture des Konzertes erklingt Mozarts schwungvolle Posthornserenade. Das Finale bleibt Antonin Dvorak vorbehalten. Mit seiner „amerikanischen Suite“ op. 98 begibt sich das ensemble acht auf eine Reise in die Neue Welt.

Guido Schäfer – Klarinette
Christian Kunert - Fagott
Christoph Moinian – Horn
Monia Rizkallah,
Annette Schäfer - Violinen
Antonia Siegers – Viola
Ingo Zander – Violoncello
Stefan Schäfer – Kontrabass

Auftakt
Einführungsveranstaltung mit dem Komponisten Jobst Liebrecht und dem ensemble acht am Mittwoch, den 13. April 2011 um 18 Uhr im Weißen Saal des Jenisch Hauses (Eintritt frei).

www.ensemble-acht.de

20./21. Mai 2011

Soirée in Sanssouci
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Violoncello und Cembalo
von Friedrich dem Großen, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Philipp Kirnberger u.a.

Zum virtuosen Saison-Finale im barocken Stil laden Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg zu einer Soirée in Sanssouci – Kammermusik am Hofe Friedrich des Großen – herzlich ein.

Präsentiert werden mit Flöte, Viola da Gamba und Cembalo Werke der Mitglieder der Hofkapelle Friedrich des Großen, wie sie im 18. Jahrhundert als eher private Abendmusiken auf Schloss Sans Souci erklungen sein mögen.

Der musikliebende Friedrich II, selbst begeisterter Flötist, versammelte in seiner Hofkapelle böhmische, italienische und französische Musiker und Komponisten, die anlässlich der Abendmusiken auf Schloss Sans Souci internationales Flair mit sich brachten.

Der selbst komponierende König erklingt mit seiner ausdrucksstarken Flötensonate in c-Moll im Programm ebenso wie Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Philipp Kirnberger, Jean-Marie Leclair, Johann Joachim Quantz, Antonin Stamic u.a.

Ausführende:
Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg:
Imme-Jeanne Klett, Flöte
Simone Eckert, Viola da Gamba
Anke Dennert, Cembalo

www.ensemble-obligat.de

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18./19. September 2009
FR um 19.30 Uhr, SA um 20.30 Uhr!

Vive la France
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett
Werke von Claude Debussy, Astor Piazzolla, Maurice Ravel u.a.

Zur Saisoneröffnung 2009/2010 der Kammerkonzerte im Weißen Saal des Jenisch Hauses lädt das Ensemble Obligat Hamburg in erweiterter Besetzung zu einem höchst reizvollen Konzertprogramm unter dem Motto „Vive la France“ ein:

Es erklingen in der reichhaltigen und in höchstem Maße vielfarbigen Besetzung mit Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett herausragende Werke aus dem OEuvre der großen französischen Komponisten, die von Klangvielfalt und Farbenreichtum nur so sprühen.

Claude Debussy als Hauptvertreter des französischen Impressionismus ist mit seinem Streichquartett Nr. 1 g-Moll ebenso zu hören wie Jean Françaix’ Quintett für Klarinette und Streicher, das von hoher Virtuosität, musikalischer Lyrik und einem subtilen Spiel von Licht, Schatten und gespannter Rhythmik geprägt ist.

Die „Histoire du Tango“ für Flöte und Harfe von Astor Piazzolla versprechen ein besonderes Klangerlebnis voller Sinnlichkeit, Nuancenreichtum und temperamentvoller Raffinesse.

Mit Maurice Ravels Introduction und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett erklingt schließlich als Höhepunkt des Konzertabends ein exquisit gestaltetes Konzertstück in reicher Septettbesetzung voll höchster Intensität und Ausdruckskraft.

Imme-Jeanne Klett, Flöte
Kilian Herold, Klarinette
Danielle Riegel, Harfe
Anette Behr-König, Violine
Daria Pujanek, Violine
Boris Faust, Viola
Clemens Malich, Violoncello

www.ensemble-obligat.de

6./7. November 2009

Serenata coi corni
ensemble acht

Kammermusik für Streicher und Hörner
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven u.a.

Zu einer herbstlich-leuchtenden Abendmusik laden die Streicher des ensemble acht mit den gefragten Naturhornsolisten Christoph Moinian und Oliver Kersken in den Weißen Saal des Jenisch Hauses ein.

In virtuoser Klangpracht erklingt das berühmte Sextett op. 81 Es-Dur für zwei Hörner und Streicher von Ludwig van Beethoven. Die Erste Lodronische Nachtmusik F-Dur KV 247 des großen Wolfgang Amadeus Mozart für die gleiche Besetzung weht durch den Jenisch-Park, bevor die Streicher des ensemble acht als Kontrapunkt mit der Simple Symphony des britischen Komponisten Benjamin Britten einen musikalischen Gruß aus dem 20.Jahrhundert beisteuern werden. 

Christoph Moinian, Oliver Kersken, Hörner
Annette Schäfer, Bogdan Dumitrascu, Violinen
Esther Przybylski, Viola
Ingo Zander , Violoncello
Stefan Schäfer, Kontrabass

www.ensemble-acht.de

5./6. Februar 2010

Une Fête champêtre
Hamburger Ratsmusik

Kammermusik für Viola da Gamba, Theorbe/Barockgitarre und Cembalo
Werke von Marin Marais, Jean Barrière, Robert de Visée u.a.

Ein Fest auf dem Lande: Musikalische Idyllen des 18. Jahrhunderts

Die Kultur des Barock umfasste das gesamte aristokratische Leben: Die Künste, die preziöse Einteilung des Tagesablaufs bis hin zu kunstvollsten Gartengestaltungen waren Teil einer detailliert ausgetüftelten Inszenierung. Um dieser strengen Etikette scheinbar entfliehen zu können, wurde das Schäfer- und Landleben zum wichtigen Thema und im ausgehenden Barock zu einer regelrechten Modeerscheinung und als ersehntes Arkadien idealisiert.
Diese Idee von Natur und Freiheit findet sich in der stilisiert-rustikalen Musik dieses Programms, in Werken von schlichter Schönheit für eine vor sich selbst fliehende Gesellschaft.

Die Hamburger Ratsmusik, gegründet im Jahr 1991, konzertiert als etabliertes und führendes Ensemble für Renaissance- und Barock-Musik heute auf den wichtigen Festivals in Deutschland wie den Göttinger Händelfestspielen, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Bayreuther Barock, den Händelfestspielen Halle u.v.a. und hat zahlreiche CD-Einspielungen herausgegeben. Im Jahr 2006 wurde das Ensemble mit dem wichtigsten deutschen Musikpreis, dem Echo-Klassik, ausgezeichnet.

Es erklingen Werke von Marin Marais, Robert de Visée, Jean Barrière, François Le Cocq und Joseph-Nicolas-Pancrace Royer.

Simone Eckert, Pardessus- und Baß-Viola da gamba
Ulrich Wedemeier, Theorbe, Barockgitarre
Michael Fuerst, Cembalo

www.hamburger-ratsmusik.de

5./6. März 2010

Homenaje à Joaquin Rodrigo
Liederabend mit Assumpta Mateu (Barcelona) und Heiko Ossig (Hamburg)

Liederabend für Sopran und Gitarre
Werke von Joaquin Rodrigo, Manuel de Falla, Fernando Sor u.a.

Wie gelungen eine Mixtur aus andalusischem und hanseatischem Temperament sein kann, beweisen diese beiden hochkarätigen Musiker. Die gefragte spanische Sängerin und Professorin Assumpta Mateu und der Hamburger Konzertgitarrist Heiko Ossig begeistern ihr Publikum in vielen europäischen Ländern und den USA. Ein fulminanter Liederabend erwartet Sie im Weißen Saal des Jenisch Hauses mit Liedern von Fernando Sor, Federico Garcia Lorca, Manuel de Falla und Großmeister Joaquin Rodrigo.

Assumpta Mateu, Sopran
Heiko Ossig, Konzertgitarre

9./10. April 2010

Sérénade
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Violine, Viola und Violoncello
Werke von Ludwig van Beethoven, Max Reger, Nicolas Bacri u.a.

Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg präsentieren in der Besetzung mit Flöte, Violine, Viola und Violoncello höchst reizvolle Abendmusiken der Klassik und Romantik bis hin zur Moderne:

Mit den drei Sérénaden von Ludwig van Beethoven - Sérénade op. 25 für Flöte, Violine und Viola - Max Reger - Sérénade op. 77a D-Dur und Ernst von Dohnányi - Sérénade op. 10 für Violine, Viola und Violoncello sind höchst anspruchsvolle Kompositionen unterschiedlicher Coleur voll unterhaltsam-spritziger Leichtigkeit und Virtuosität bis hin zu romantischer Fülle und Tiefgang zu hören.

Aus Frankreich, dem Ursprungsland der „Sérénade“, erklingt das Trio op. 40 für Flöte, Viola und Violoncello von Albert Roussel, ein äußerst originelles Werk voller klanglicher Kunstgriffe; die stimmungsvollen „Trois Nocturnes“ op. 79 von Nicolas Bacri (* 1961), einem der bedeutendsten französischen Komponisten der heutigen Zeit, runden schließlich einen Abend voll vielfarbiger Stimmungen, Brillanz und Virtuosität ab.

Imme-Jeanne Klett, Flöte
Anette Behr-König, Violine
Boris Faust, Viola
Clemens Malich, Violoncello

www.ensemble-obligat.de

11./12. Juni 2010

Spanische Nacht
ensemble acht

Kammermusik für Streicher und Bläser
Werke von George Bizet, Manuel de Falla, Oriol Cruixent (UA) u.a.

Zu einer temperamentvollen spanischen Nacht lädt das ensemble acht in den Weißen Saal des Jenisch Hauses ein.  Von Liebe und Eifersucht in Andalusien erzählt die Carmen-Suite für Oktett nach der berühmten Oper von Georg Bizet. Die Wärme einer spanischen Sommernacht meint man in der berühmten Ballettmusik "Der Dreispitz" von Manuel de Falla zu spüren, von Guido Schäfer, dem Klarinettisten des ensemble acht, meisterlich für Oktett bearbeitet.

Der junge, vielfach preisgekrönte katalonische Komponist Oriol Cruixent stellt eine neue Komposition für das ensemble acht vor: Unter dem Titel "Achterbahn" erwartet Sie aufregendes Musikvergnügen mit espressiven Klangfarben und südländischem Temperament. Viva Espana!

Guido Schäfer, Klarinette,
Christian Kunert, Fagott
Christoph Moinian, Horn
Annette Fehrmann, Violine
Esther Przybylski, Viola
Ingo Zander , Violoncello
Stefan Schäfer, Kontrabass

www.ensemble-acht.de

26./27. September 2008

Klangbilder um Bach
Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Oboe, Viola da Gamba und Cembalo
Werke von J. S. Bach, Claude Debussy, Claus Bantzer (UA) u.a.

Zur klangvollen, virtuosen und poetischen Saisoneröffnung der Kammerkonzerte im Weißen Saal des Jenisch Hauses laden Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg zu zwei Konzerten unter dem Motto Klangbilder um Bach herzlich ein: Werke von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach erklingen für Flöte, Oboe, Viola da Gamba und Cembalo; in diesen kammermusikalischen Sonaten entfaltet sich in faszinierendem Dialog der Solo-Instrumente die gesamte Pracht des barocken Concerto grosso und der solistischen Virtuosen.

Diese klangprächtigen Sonaten umrahmen musikalische Miniatur-Klangbilder des antiken Mythos um das Paar Pan und Syrinx – vertont in Solo-Werken für Flöte und Oboe von Claude Debussy und Benjamin Britten. Der Hamburger Komponist und Kirchenmusiker Claus Bantzer hat in einem besonders sphärischen und pittoresken Werk für Flöte, Oboe, Viola da Gamba und Cembalo den ergreifenden Mythos um die Liebe des Hirtengottes Pan zur Nymphe Syrinx aufgegriffen und zum Klingen gebracht. Als Auftragskomposition zeigt sich hier thematisch Ewiges im Spannungsfeld Alter und Neuer Musik.

Es spielen: Imme-Jeanne Klett, Flöte, Rodrigo Blumenstock, Oboe, Barbara Hofmann, Viola da Gamba, Anke Dennert, Cembalo

www.ensemble-obligat.de

24./25. Oktober 2008

Von Heimat und Sehnsucht
ensemble acht

Kammermusik für Klarinette, Horn, Fagott und Streichquintett
Werke von Anton Dvorak, Franz Berwald, Selkis Riefling (UA) u.a.

Unter dem Motto „Von Heimat und Sehnsucht“ präsentiert das ensemble acht ein erlesenes Konzertprogramm für Streicher und Bläser. Neben dem romantisch-schwärmerischen Septett des schwedischen Komponisten Franz Berwald erklingt Anton Dvoraks tschechische Suite, eine schwungvoll und melancholische Hommage an seine slawische Heimat. Eine spätromantische Rarität ist das Oktett des deutsch-amerikanischen Komponisten Hugo Kaun, der sich als Wanderer zwischen der alten und neuen Welt einer charakteristischen Tonsprache bedient.

Mit der Uraufführung des Oktetts von Selkis Riefling – einem Kompositionsauftrag des Vereins kammermusik heute e.V. – stellt das ensemble acht eine junge, aufstrebende Komponistin vor.

Es spielen: Guido Schäfer (Klarinette), Christian Kunert (Fagott), Christoph Moinian (Horn), Annette Behr-König, Annette Schäfer (Violinen), Thomas Rühl (Viola), Ingo Zander (Violoncello) und Stefan Schäfer (Kontrabass)

www.ensemble-acht.de

13. Dezember 2008 – Sonderkonzert

Towards America
Lipkind Quartet

Werke für Streichquartett von Samuel Barber, Anton Dvorak, Sergej Rachmaninov u.a.

Unter dem Motto „Towards America“ gastiert das Lipkind-Quartet im Rahmen seiner ersten Deutschland-Tournee im Weißen Saal des Jenisch Hauses. An diesem reizvollen Konzertabend sind fünf kontrastierende Kompositionen vereint. Zwei von ihnen, die Quartette von Samuel Barber und Antonin Dvorak, sind wohlbekannte „Klassiker“, die anderen drei Werke von Ernst Bloch, Sergej Rachmaninow und Igor Strawinsky indessen echte musikalische Raritäten.

Auf den ersten Eindruck scheint die Gemeinsamkeit dieser Stücke hauptsächlich in ihrem Entstehungsort Amerika oder dem Entstehungsprozess unter amerikanischem Einfluss zu liegen. Die tiefer greifende parallele der Stücke besteht jedoch darin, dass sie alle eine unbestimmten Ahnung von einer „neuen Welt“ enthalten – die Hoffnung auf ein „besseres Leben“, die Suche nach einer alternativen Realität. Bei aller Verschiedenheit muss der geistige Zustand der fünf Komponisten während ihrer Arbeit ein sehr ähnlicher gewesen sein: Entdeckungsdrang, Hoffnung und Sehnsucht bestimmten ihre Gemüter.

Mit der Entscheidung für diese Thematik im Programm seiner ersten Deutschland-Tournee schlägt das Lipkind Quartet einen Bogen zu seiner eigenen musikalischen Arbeit – die Spieler selbst sind auf der Suche nach neuen Welten der Interpretation, nach neuen Wegen, sich dem teilweise tief verborgenen emotionalen Kontext dieser atemberaubend schönen Musik anzunähern und ihn zum Ausdruck zu bringen.

Es spielen: Gwendolyn Masin, Violine, Sandrine Cantoreggi, Violine, Ilya Hoffman, Viola, Gavriel Lipkind, Violoncello

www.quartet.lipkind.info

23./24. Januar 2009

Vorbilder und Nachklänge
Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg

Kammermusik für Flöte, Harfe und Streichtrio von John Dowland, Domenico Scarlatti, Franz Schubert, Benjamin Britten und Jean Françaix

Das Ensemble Obligat Hamburg gibt in diesem Konzertprogramm in einer seiner vielfältigsten und reizvollsten Stammbesetzungen mit Flöte, Harfe, Violine, Viola und Violoncello einen Abend, in dem Vorbilder der Alten Musik wie John Dowland, Domenico Scarlatti und Franz Schubert aus der Feder späterer Komponisten wie Benjamin Britten und Jean Françaix ihre Fortsetzung und Nachschöpfung gefunden haben.

Der Franzose Jean Françaix hat nicht nur eigene Kompositionen für diese Besetzung voller Klangvielfalt, Farbenreichtum und hoher Virtuosität geschrieben, sondern auch aus Klavierstücken von Scarlatti und Schubert romantische Miniaturen voller musikalischer Liebe zum Detail, voller Sprachwitz und Ironie geschaffen, die sensible Nachschöpfungen der Vorbilder sind.

Das Ensemble Obligat widmet sich seit seinem Gründungsjahr 1995 insbesondere dieser akustisch und optisch herausragenden Traum-Besetzung.

Die Ausführenden sind Solisten renommierter Orchester und Professoren der Hochschule für Musik in Hamburg:

Imme-Jeanne Klett, Flöte (Bild links)
Danielle Riegel, Harfe (Bild rechts)
Anette Behr-König, Violine  
Boris Faust, Viola  
Clemens Malich, Violoncello

www.ensemble-obligat.de

20./21. März 2009

Robert Schumann
Daniel Sepec – Andreas Staier

Kammermusik für Violine und Hammerflügel
Werke von J. S. Bach und Robert Schumann

„So ist Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertes Klavier meine Grammatik, und die beste ohnehin … Bei ihm ist alles wie für ewige Zeiten geschrieben.“

Robert Schumann 1832

Mit einem Konzertprogramm mit Werken von Johann Sebastian Bach und Robert Schumann gastieren Daniel Sepec, Violine und Andreas Staier, Hammerflügel im Weißen Saal des Jenisch Hauses.

Die große Verehrung von Robert Schumann für Johann Sebastian Bach erklingt mit Bachs berühmter Chaconne d-Moll für Violine solo, der Schumann selbst eine Klavierbegleitung hinzufügte. Es erklingen ebenfalls die Fantasiestücke op. 73, die Gesänge der Frühe op. 133 und die Sonaten op. 105 und op. 121 für Violine und Hammerflügel.

Daniel Sepec ist Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt, unter Dirigenten wie Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Frans Brüggen und Trevor Pinnock, aber auch in eigener Leitung. Als Solist, Kammermusiker und Konzertmeister ist er national und international renommierter Violinist.

Andreas Staier ist einer der international profiliertesten und einflussreichsten Vertreter seines Faches, der Komponisten von Bach bis Schumann intellektuell wie emotional neu beleuchtet, zugleich große Literatur jenseits des Repertoires erschließt und mit kreativen Konzepten überzeugt. Rund 50 CD-Einspielungen, die größtenteils mit internationalen Schallplattenreisen ausgezeichnet wurden, zeugen von seinem umfassenden Schaffen.

www.andreas-staier.de

15./16. Mai 2009

Musique pour faire plaisir
ensemble acht

Kammermusik für Streichquintett und Fagott

Zu einer besonderen Soiree voller Esprit und musikalischer Raffinesse lädt das ensemble acht in den Weißen Saal des Jenisch Hauses ein. "Musique pour faire plaisir" – unter diesem Motto erklingt ein erlesenes Kammermusikprogramm für Streichquintett und Fagott. Der gerade mit dem ARD-Preis ausgezeichnete Fagottist Christian Kunert musiziert mit den Streichern des ensemble acht das spritzig-graziöse Divertissement des französischen Komponisten Jean Francaix. Verspielte Leichtigkeit verspricht das Streichquintett des Italieners Luigi Boccerini, bevor Mozarts hochberühmte "Kleine Nachtmusik" durch den sommerlichen Jenischpark wehen wird. Von einem Werk des amerikanischen Komponisten Leo Eylar für Fagott und Streicher wird das Programm abgerundet.

Es spielen Mitglieder des ensemble acht:
Christian Kunert – Fagott, Annette Schäfer und Anette Behr-König – Violinen, Esther Przybylski – Viola, Ingo Zander – Violoncello und Stefan Schäfer – Kontrabass

www.ensemble-acht.de

26./27. Juni 2009

Verlust und Erinnerung
Mandelring Quartett

Unter dem Motto „Verlust und Erinnerung“ hat das Mandelring Quartett drei Werke ausgewählt, in denen die Komponisten sich mit dem Thema Tod und Lebensrückblick befassen. Das dritte Quartett von Benjamin Britten, das den Abend eröffnet, ist inspiriert von seiner Oper "Der Tod in Venedig". Smetanas zweites Streichquartett, ist ein Rückblick auf sein Leben – vielleicht das Werk mit den deutlichsten autobiographischen Bezügen innerhalb des gesamten Streichquartettrepertoires. Mendelssohn schrieb sein Quartett op. 80 unter dem Eindruck des Todes seiner geliebten Schwester im September 1847 – nur zwei Monate bevor er selbst starb.

Die Frankfurter Allgemeine feierte gar den “Triumph des Ensemblegeistes”. Euphorisch sind auch die Juroren der großen Wettbewerbe, die das Mandelring Quartett aus dem schwäbischen Hambach um die Geschwister Schmidt gewannen: München (ARD), Evian und Reggio Emilia brachten das Mandelring Quartett in die großen Konzertsäle der Welt.

Mandelring Quartett:
Sebastian und Nanette Schmidt, Violinen
Roland Glassl, Viola
Bernhard Schmidt, Violoncello

www.mandelringquartett.de

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21./22. September 2007 

Flûte et Cordes
Ensemble Obligat

Kammermusik für Flöte und Streicher
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Frantisek Krommer, Jean Françaix u.a.


12./13. Oktober 2007

Mozartiana
ensemble acht

Kammermusik für Streicher und Hörner
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Darius Milhaud


8./9. Februar 2008

Un soir à la Cour
Kai Wessel – Countertenor, Ulrich Wedemeier, Laute und Gitarre

Liederabend
Werke von John Dowland, Johann Krieger, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.


4./5. April 2008

Von dem großen Elefanten – ein literarisches Konzertprogramm
mit Gedichtvertonungen von und mit Stefan Schäfer, Kontrabass

Texte von Chr. Morgenstern, J. Ringelnatz, E. Jandl, D. Charms u.a.


30./31. Mai 2008

Im Garten von Freuden und Traurigkeiten
Ensemble Obligat

Kammermusik für Flöte, Viola und Harfe
Werke von Johann Sebastian Bach, Claude Debussy, Sofia Gubaidulina u.a.


13./14. Juni 2008

Fantasy
ensemble acht

Musik für Oboe, Klarinette und Streicher
Werke von W.A. Mozart, B. Britten und Max Reger 

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27. / 28. Oktober 2006

Französische Farben und Klänge
Ensemble Obligat

Kammermusik für Flöte, Harfe, Violine, Viola und Violoncello
Werke von Jacques Ibert, Claude Debussy, Marcel Tournier, Jean Françaix u.a.


17. / 18. November 2006

Nacht Musique
ensemble acht

Kammermusik in Oktettbesetzung
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Howard Ferguson und Dieter Glawischnig (Uraufführung)


19. / 20. Januar 2007

Preziosità barocche
Annette Schäfer, Violine – Eckard Begemann, Cembalo

Kammermusik für Barockvioline und Cembalo
Werke von Georg Friedrich Händel, Francesco Geminiani, Arcangelo Corelli, u.a.


2. / 3. März 2007

Single Voice Polyphony
Gavriel Lipkind

Musik für Violoncello solo
Werke von Johann Sebastian Bach, György Ligeti und Paul Ben Haim


18. / 19. Mai 2007

Quintette à cordes
Mitglieder des ensemble acht

Musik für Streichquintett
Werke von Georges Onslow, Anton Dvorak und Stefan Schäfer (Uraufführung)


15. / 16. Juni 2007

Concert Royal
Mitglieder des Ensemble Obligat
Imme-Jeanne Klett, Flöte – Anke Dennert, Cembalo

Virtuose Musik für Flöte und Cembalo
Werke von François Couperin, J. B. de Boismortier, Jean-Philippe Rameau u.a. 

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Aufführungsort:
Medienbunker
Feldstraße 66, 4.Stock
20359 Hamburg

U3 und Metrobus 3: Haltestelle Feldstraße
(Parkplätze gegen Gebühr vorhanden).

Karten:
€ 22.00 pro Karte
€ 11.00 ermäßigt *

– Online-Reservierung auf www.bunkerrauschen.de (gebührenfrei)
– telefonische Kartenreservierung (Anrufbeantworter) 040 | 23 51 74 45
– Tages- oder Abendkasse

* für Schüler, Studenten, Hartz-IV-Empfänger, Schwerbehinderte, Begleitung von Rollstuhlfahrern.
Bitte Ermäßigungsnachweis an der Kasse bereit halten.
Kartenpreise sind Endpreise und frei von Fremdgebühren.

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